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die Mauselmaden  
Piet:
"Wie die Weltgesundheitsorganisation WHO berichtet hat, ist in den letzten Wochen in Österreich vermehrt verseuchtes Hühnerfleisch im Handel angeboten worden. Die, durch vermutlich hygienisch unsaubere Haltung, mit der bösartigen bulgarischen Killermade infizierten Hühner sollten laut Gesundheitsexperten unter keinen Umständen zubereitet bzw. verzehrt werden. Auf alle Fälle sollte beim Kauf von Hühnerfleisch genau auf die Herkunft der Ware geachtet werden. Weiters sollte vor der Zubereitung des Fleisches dieses ganz genau Untersucht werden, da diese Maden bereits im Anfangsstadium mit freiem Auge sichtbar sind. Falls infiziertes Fleisch verzehrt wurde, ist umgehend die nächste Intensiv- bzw. Seuchenstation aufzusuchen! Keine hochprozentigen alkoholischen Getränke trinken, da diese das Wachstum der Maden um ein vielfaches Beschleunigen. Als erstes Anzeichen bei infizierten Personen tritt psychische Verwirrung auf, die in weiterer Folge das Imitieren von Tierlauten (hauptsächlich von Schweinen) mit sich bringt. Nachdem die Maden eine gewisse Größe erreicht haben, verlassen sie den menschlichen Köper wieder - über die Bauchdecke und die Ohren! Vermeiden sie Körperkontakt mit infizierten Personen, da eine Übertragung der Maden über die menschliche Haut nicht ausgeschlossen werden kann!"

Rénaldo:
"Lieber Herr Migesich! Sollten Sie in gewisser Art und Weise vorgehabt haben, den mir bekannten und sehr geschätzten Madenexperten Renáldo von se Swinestal in diesem infamen Artikel zu desavouieren, warne ich Sie hiermit in aller Schärfe. Der von Ihnen falsch geschilderte Fall war natürlich ein genau geprobtes und lang vorbereitetes Experiment des geschätzten Forschers. Der Probant war natürlich keine bulgarische Killermade. sondern eine wuprotanische Mauselmade in den tiefen Kellern des Elternhauses des Professors aufgewachsen. Der Professor selbst stellte sich dem Experiment natürlich freiwillig zur Verfügung und aß gerne die vielen kleinen Kinder der eigentlich hauszahmen Made. Der 80prozentige Rum, den der Professor anschließend, nur zwecks Wiederherstellung seines wochenendlichen Zustandes, zu sich nahm, hatte jedoch fatale Auswirkungen auf den Körper- und Geisteszustand der Maden. In einer fast schon Alien(I, II und III)ähnlichen Verwandlung mutierten die bereits jugendlichen Maden zu waren Monstern. In einer schier unglaublichen Wandlung wurden sie zu ........................großen braunen regenwurmähnlichen, wurzenartigen Gebilden und verließen, eins nach dem anderen, vorangetrieben durch unaufhaltsam tosende nicht gut riechende Winde, die Abgründe des geschätzten Herrn Professors. Zu guter letzt wurden sie auch noch durch einen plötzlich auftauchenden Wasserfall in die unterirdischen Pfade des weitverzweigten (in der Oberen Gartengasse schon etwas überlasteten, Anm. der Gemeinde) Unterwassersystems gespült. Derzeit befinden sich unsere kleinen Mauselmaden auf dem nicht ganz leichten Weg in die Wienerstraße Nr. 40. Bewohner dieses Unterschlupfes sollten zukünftig behutsam die stillen Orte des Hauses aufsuchen. Die Gemeindeverantwortlichen sind schon informiert, eine Evakuierung der "3" Personen wird heute noch durchgeführt. Falls eine der "3" Personen schon heute Morgen diesen verseuchten Platz aufgesucht hat,.............................ist es nur allzuverständlich, dass er so viel Zeit in der Arbeit hat, um so einen Schas zu schreiben. MFG der Madenfänger :-)))"

Piet:
"Geschätzter Herr Madenfänger! Vielen Dank für die Sorge ihrerseits, aber eine Evakuierung des Wulkaprodersdorfer Luxusviertels Naj-GePaj rund um die Villa Nr. 40 ist nicht mehr notwendig. Da die wuprotanische Mauselmade offensichtlich dieselben hinterhältigen, gemeinen und subversiven Guerillamethoden wie die bulgarische Killermade beherrscht, war die zweifellos bedrohte Bevölkerung bestens auf eine Attacke der Mauselmade vorbereitet. So konnten bereits unmittelbar nach Bekanntwerden der unfreiwilligen Flucht der Mauselmaden aus dem Gedärm des Herrn Professors mit dem strategischen Bau einer Vielzahl von Fallen in und um die Bedürfnisanstalten der Domizile des betroffenen Quadranten begonnen werden. Mit sehr großem Erfolg, wie sich im Nachhinein zweifelsohne behaupten läßt. Die Attacke konnte ohne nennenswerte Verluste auf unserer Seite vereitelt werden. Als eindeutig beste Methode zur Abwehr der Mauselmaden hat sich wiedereinmal Alkohol hervorgetan, und zwar in Form von Schligowitz ... Franz Schligowitz um genau zu sein. Kaum sind Mauselmaden durch den Lokus in das innere der Gebäude vorgedrungen, wurde diesen eine Aufzeichnung einer Sportsendung des einzigen lokalen Fernsehsenders vorgespielt, welche vom allseits beliebten Moderator Franz Schligowitz moderiert wurde. Die darauffolgende panikartige Flucht der Mauselmaden läßt den Verdacht zu, dass sich diese vermutlich Minuten später selbst das Leben genommen haben. Ich möchte im Namen aller Mitbewohner Herrn Franz Schligowitz unsagbaren Dank aussprechen und wir hoffen jedoch gleichzeitig dass diese mächtigste Waffe der Welt nicht in die falschen Hände gerät. Hochachtungsvoll P.M."

 

 

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